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Zuckerentzug

15 Tipps für den leichten Zuckerentzug – und wie Süßes auch gesund gelingt

Fühlst du dich oft träge und müde? Fehlt dir der Antrieb? Die Energie? Dann wird es höchste Zeit für deinen Zuckerentzug – ohne Entzugserscheinungen!

Nur keine Panik!

Ich mag es auch sehr gerne süß.

Zuckerverzicht, bedeutet auch nicht, dass du auf Süße verzichten musst.

Aber fangen wir einmal ganz von vorne an…

Hol dir hier das Beste von mir!

Zucker wirkt nach der chinesischen Medizin befeuchtend und – im Übermaß genossen – verschleimend. Zu viel Feuchtigkeit in deinem Körper kann vielfache Auswirkungen haben.

Abgesehen von Übergewicht, Diabetes und erhöhten Cholesterinwerten kann Zucker auch für Wasseransammlungen im Körper, Cellulite, eine ständig rinnende Nasehohen Blutdruck, Schlafstörungen und so einiges mehr verantwortlich sein.

Du schadest deiner Gesundheit, wenn du zu viel Zucker zu dir nimmst.

Die chinesische Medizin steht eigentlich allen Nahrungsmitteln neutral gegenüber.

Es gibt kein „gut“ oder „schlecht“.

Das finde ich so toll an dieser Sichtweise.

Kein Lebensmittel wird als DAS „Böse“ hingestellt.

Entscheidend ist nur, was für dich und deinen Körper gerade gut oder schlecht ist.

Wir haben es uns aber leider angewöhnt, nicht auf das rechte Maß zu achten.

Zuckerentzug

Nahrungsmittel als Arzneien

Zucker wird zum Beispiel bei trockenem Husten eingesetzt – weil er befeuchtend wirkt.

Wenn du deine Nahrungsmittel mehr als deine Arzneien siehst und deine Mahlzeiten als Energiespender, erkennst du schnell, dass das richtige Maß sehr wichtig ist.

Bei trockenem Husten wirkt Zucker, als Arznei eingesetzt, also befeuchtend und vertreibt die Trockenheit, die den Husten ausmacht.

Konsumierst du aber zu viel davon, oder leidest gar schon unter zu viel Feuchtigkeit in deinem Körper, dann schadest du dir und deiner Gesundheit.

Dein Körper weiß irgendwann nicht mehr wohin mit dem ganzen Müll und lagert ihn einfach irgendwo ab.

Das äußert sich dann in den oben beschriebenen Beschwerden.

Mehr über den Müll in deinem Körper, findest du hier: 39 Anzeichen für zu viel Müll in deinem Körper – und wie du ihn wieder los wirst

Wieso ist der Zuckerentzug so schwer?

Wenn du Zucker zu dir nimmst, steigt dein Blutzuckerspiegel extrem schnell in die Höhe und gibt dir somit Energie.

Leider sinkt dein Blutzuckerspiegel genauso schnell, wie er gestiegen ist, auch wieder ab.

Dein Körper verlangt nach Nachschub.

Daraus entsteht dann die Zuckersucht. Dein Körper befindet sich in einem Teufelskreis und schreit nach immer mehr. Dein Zuckerkonsum wurde zur Gewohnheit. Du fühlst dich zuckersüchtig.

Es kann zu Heißhunger-Attacken, Kopfschmerzen, Müdigkeit und schlechter Laune kommen.

Das ist einmal die westliche Erklärung.

Nach der chinesischen Medizin ist es so, dass deine Mitte dem süßen Geschmack entspricht.

Hast du eine schwache Mitte, will sie mit süßen Nahrungsmitteln gestärkt werden.

Du hast deinen Körper bisher wahrscheinlich immer so verstanden, dass er nach Zucker schreit – und ihm immer mehr davon gegeben.

Du solltest genauer hinhören.

In Wahrheit verlangt dein Körper nicht nach Zucker sondern nach dem süßen Geschmack.

Das heißt, deine Mitte will, dass du zum Beispiel Rindfleisch, Hafer, Kirschen, Mais und solche Dinge isst.

Übrigens: Wenn du es richtig machst, hast du auch keinerlei Beschwerden während des Zuckerentzugs.

Gibst du deinem Körper das, was er wirklich will, dann wirst du gar nicht merken, dass dir der Zucker fehlen könnte.

Lästige Kopfschmerzen, Heißhunger, Müdigkeit und schlechte Laune – Symptome, die normalerweise bei Zuckerentzug auftreten können -, wirst du nicht haben.

Zuckerentzug Plan: So kannst du deine Zuckersucht bekämpfen

Zuckerentzug Plan

Damit dir der Zuckerentzug, von dessen Notwendigkeit du mittlerweile ja hoffentlich überzeugt bist, auch leicht fällt, habe ich hier ein paar Tipps für dich zusammen gestellt.

Keine Sorge, es ist wirklich nicht schwer deine schlechte Angewohnheit loszuwerden.

Ich bin eine absolute Naschkatze und liebe Süßes.

Trotzdem kann ich mittlerweile gut auf Zucker verzichten. Man muss nur wissen, wodurch man ihn ersetzen sollte.

1. Nimm ein gesundes Frühstück zu dir

So, wie der Morgen beginnt, wird dein ganzer Tag werden.

Ein gesundes Frühstück ist das A und O einer gesunden Lebensweise und auch für deinen Zuckerentzug notwendig.

Wenn du deinem Körper bereits in der Früh das gibst, was er braucht, wird er nicht irgendwann am Nachmittag nach Zucker schreien.

Ein gesundes Frühstück ist ein warmes – also gekochtes – Frühstück.

Wenn du in der Früh wenig Zeit hast, kannst du dir dein Essen auch am Abend für den nächsten Tag vorkochen.

Ein gesundes Frühstück besteht außerdem aus Getreide.

Dinkel, Hirse, Polenta und Haferflocken sind süß und stillen das Bedürfnis deiner Mitte.

Du kannst dir in der Früh zum Beispiel einen Haferbrei mit Trockenobst machen.

Wenn du Eiweiß brauchst, um richtig satt zu werden, kannst du dir natürlich auch eine Mahlzeit aus Eiern zubereiten.

Aber denke daran: Auch Getreide enthält Eiweiß. Quinoa ist zum Beispiel ein wunderbarer Eiweiß-Lieferant.

2. Lass keine Mahlzeit aus

Dieser Punkt ist sehr wichtig.

Du musst dich wirklich daran halten, drei Mahlzeiten am Tag zu dir zu nehmen.

Es bringt dir nichts, wenn du dein Frühstück auslässt, oder auf dein Mittagessen verzichtest und dann am Nachmittag oder spätestens am Abend Heißhunger auf etwas Süßes bekommst.

Ich habe selbst oft nicht gegessen, wenn ich hungrig war.

Entweder hatte ich gerade keine Zeit, irgendetwas anderes war wichtiger, oder ich dachte, ich sollte nicht so viel essen.

Das ist vollkommen falsch.

Denn ist der Hunger da, entwickelt er sich – wird er nicht rechtzeitig gestillt – zu Heißhunger.

In meinem Fall hieß das dann manchmal eine Pizza vom Lieferdienst am Abend, weil ich es nicht mehr ausgehalten habe.

Oder ein Muffin zwischendurch, weil dem Körper doch irgendetwas fehlt.

Iss lieber rechtzeitig, anstatt dann ungesundes Essen zu dir zu nehmen.

Achte darauf, dass du regelmäßig dein Frühstück, Mittag- und Abendessen zu dir nimmst.

So ersparst du dir Fressattacken und dein Körper wird es dir danken.

Dein Körper liebt übrigens Regelmäßigkeit.

Achte also auch auf regelmäßige Essenszeiten.

3. Greife zu Obst

Zuckersucht

Wenn am Anfang doch noch zwischendurch der Gusto auf etwas Süßes hoch kommt, dann greife zu Trockenfrüchten anstatt zu zuckerhaltigen Süßspeisen.

Du kannst auch deine Mahlzeiten mit Obst der Saison aufpeppen.

Mache dir zum Beispiel Kompotte. Oder genieße deinen Frühstücksbrei auch am Nachmittag.

Mir hat das Obst enorm geholfen.

Durch die natürliche Süße war das Verlangen nach künstlichem Zucker weg.

Irgendwann konnte ich dann auch auf das Obst zwischendurch verzichten.

4. Stell dich an den Herd

Wenn du dir deine Süßspeisen selbst zubereitest, kannst du auf die richtigen Zutaten achten und den Zucker weglassen.

Naschkatzen müssen nicht auf Palatschinken, Kaiserschmarrn & Co. verzichten.

Wo bliebe da noch der Genuss?

Mache deine Süßspeisen einfach selbst.

Verwende dafür Vollkornmehl, lass den Zucker und die Kuhmilch weg und du kannst ohne Reue genießen.

5. Verzichte auf zu salzhaltige Speisen

Salz hat eine austrocknende Wirkung.

Da Zucker wiederum befeuchtet, verlangt dein Körper danach, wenn du zu salzhaltig isst.

Greife beim Würzen lieber zu verschiedenen Kräutern und setze Salz nur sparsam ein.

Im Sinne eines gesunden Lebensstils solltest du auf Knabbergebäck ohnehin lieber verzichten.

Ich habe früher ziemlich viel Salz verwendet.

Meine Mahlzeiten habe ich oft nachgesalzen.

Dabei reicht es vollkommen aus, das Essen beim Kochen mit Salz zu würzen ohne es dann auch noch nachzusalzen.

6. Probiere hochprozentige Schokolade

Zuckerverzicht

Wenn dich der Heißhunger auf Schokolade plagt, versuche es doch einmal mit hochprozentiger Schokolade.

Ab 70% gilt Schokolade als gesund.

Das ist die gute Nachricht für alle Schoko-Liebhaber.

Die schlechte Nachricht ist, dass sie bitterer schmeckt als Vollmilch-Schokolade und deshalb nicht jedermanns Geschmack trifft.

Bevor du es aber gleich ablehnst, probiere es einfach einmal aus.

Wenn du schon einige Zeit lang auf Zucker verzichtet hast, gewöhnen sich deine Geschmacksknospen um.

Du empfindest zuckerhaltige Lebensmittel dann als viel süßer als früher.

Deshalb könnte dir auch Bitterschokolade nach einiger Zeit gut schmecken.

Mein persönlicher Favorit ist sie nicht.

Um ehrlich zu sein, verzichte ich lieber ganz auf Schokolade als auf Bitterschokolade zurück zu greifen.

Aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.

7. Lass bitte auch alternative Süßungsmittel weg

Ich weiß, die Versuchung ist groß, wenn uns erzählt wird, dass es „gesunde“ Süßungsmittel gibt.

Lass aber bitte trotzdem die Finger davon.

Die meisten sind ebenfalls nicht gut für deinen Körper.

Wenn du es absolut nicht darauf verzichten kannst, dann greife wenigstens zu natürlichen Süßungsmitteln wie Honig oder Ahornsirup.

Achte aber bitte auch hier auf das richtige Maß.

Du hast jetzt einige Mittel, um dem Zucker endgültig Lebewohl zu sagen.

Du wirst bald merken, wie viel besser es dir geht.

8. Achte auf die richtige Bewegung

Zuckersüchtig

Der Zuckerentzug wird dir gleich viel leichter fallen, wenn du dich bewegst.

Damit meine ich aber keinen Kraftsport, nur die Ruhe.

Es reicht vollkommen, wenn du täglich spazieren gehst, Yoga, Qi Gong, Taiji oder Pilates machst.

Gehst du gerne Laufen oder Radfahren? Nur zu!

Durch die Bewegung regst du deinen Körper und die Energieleitbahnen an.

Du löst Blockaden und deine Energie kann wieder richtig fließen.

Der Müll wird einfacher aus deinem Körper transportiert und der Zuckerentzug wird dir noch leichter fallen.

9. Achte auf ausreichend Entspannung

Ja, auch du brauchst manchmal Pausen. Das ist vollkommen in Ordnung.

Vermeide Stress so gut es geht und nimm dir bewusst Zeit für dich. Halte dir am besten eine Stunde am Tag frei, in der du dein Handy abschaltest und dir selbst etwas Gutes tust.

Verwöhne dich!

Lege auch tagsüber immer wieder einmal eine Arbeitspause ein und tu einfach gar nichts.

Entspannungsübungen und Meditationen helfen auch sehr, um den Stresspegel zu reduzieren.

Weniger Stress bedeutet weniger Arbeit für deine Mitte, bedeutet ein gesünderer Körper und ein leichterer Zuckerentzug.

10. Entferne alle Gusto-Macher

Meinst du es mit dem Zuckerentzug wirklich ernst, ist es gut, wenn du alle zuckerhaltigen Produkte, die dich in Versuchung bringen könnten, aus deiner Wohnung entfernst.

Ich weiß schon, du vertraust dir.

Aber wir wollen lieber auf Nummer sicher gehen.

Außerdem wirst du die Sachen ohnehin nicht mehr brauchen.

Du willst schließlich keinen Zucker mehr essen, oder?

11. Trinke Wasser

Wasser ist lebensnotwendig.

Und es hilft dir beim Zuckerentzug.

Schau, dass du auf 2 Liter Wasser am Tag kommst.

Am besten ist abgekochtes Wasser, das du lauwarm genießen darfst.

Es hat eine entgiftende Wirkung und unterstützt deinen Körper somit noch zusätzlich bei deinem Projekt gesund zu leben.

12. Führe ein Erfolgs-Tagebuch

Zuckerentzug

Es ist unglaublich motivieren, wenn du deine Erfolge protokollierst.

Du kannst dich entweder mit anderen austauschen und zum Beispiel auf Instagram deine Erfolge per Foto beweisen, oder du schreibst für dich selbst ein kleines Tagebuch.

Für jeden Tag, an dem du auf Zucker verzichtet hast, mache ein Kreuzchen, Sternchen, oder was auch immer dich motiviert.

Wichtig ist, dass du es wirklich jeden Tag machst und ein Ritual entwickelst, das dir jeden Tag zeigt, wie toll du durchgehalten hast.

Das Abhaken gibt dir ein gutes Gefühl und lässt dich noch besser durchhalten.

13. Hör in dich hinein

Meist greifen wir gar nicht zu Süßigkeiten, weil wir Gusto darauf haben. Oft sind einfach nur unsere Emotionen dafür verantwortlich.

Achte doch einmal ganz bewusst darauf, wann du gerne etwas Süßes essen möchtest.

Ist es in Stresssituationen? Oder wenn dir langweilig ist? Kompensierst du mit den Süßigkeiten die Liebe, die dir fehlt?

Hör in dich hinein und finde heraus, was es wirklich ist, das du in diesem Moment gerne hättest.

Liebe? Freude? Abenteuer? Entspannung?

Versuche, dir diese Dinge auf andere Weise zu geben als durch Süßigkeiten.

14. Schlafe ausreichend

Schlaf ist enorm wichtig für unsere Gesundheit. Und er wird dir auch beim Zuckerentzug helfen.

Geht es nach der chinesischen Medizin ist es gut, mit dem Sonnenaufgang aufzustehen und mit dem Sonnenuntergang schlafen zu gehen.

Je nach Jahreszeit brauchst du also mehr oder weniger Schlaf.

So wie Bären einen Winterschlaf halten, dürfen auch wir länger schlafen und allgemein weniger aktiv sein als im Sommer.

15. Greife zu gesunden Lebensmitteln

Was gesunde Lebensmittel sind, ist leicht erklärt. Sie bestehen aus nur einer Zutat. Eine Karotte zum Beispiel. Sie ist dann gesund, wenn sie nur aus einem besteht: Karotte.

Kaufe also frische und unverarbeitete Lebensmittel und koche selbst.

Frische Lebensmitte sind Fast Food, Fertiggerichten und allem, das mehr als einen Bestandteil hat, vorzuziehen.

Süßigkeiten ohne Zucker: Lust auf Süßes? So geht’s gesund!

Süßigkeiten ohne Zucker

Wer kennt das nicht? Da kommt man an einer Vitrine voller Süßigkeiten und Mehlspeisen vorbei, das Wasser rinnt einem im Mund zusammen und man möchte einfach nicht widerstehen.

Der Figur zu Liebe hält man sich oft zurück und ärgert sich insgeheim, dass man ständig verzichten muss.

Musst du aber nicht!

Als ich anfing mich gesund zu ernähren, war mein größtes Problem das Weglassen von zuckerhaltigen Mahlzeiten.

Ich liebe nunmal Mehlspeisen.

Und Schokolade.

Und Süßspeisen aller Art.

Ein Leben ohne Kaiserschmarren, Palatschinken, Mohnnudeln & Co. hat für mich einfach keinen Sinn.

Oder denk nur einmal an süße Knödel, mit Erdbeeren, Marillen, Zwetschken,…

Schluss damit!

Fakt ist, dass ich auf Süßkram stehe.

Nachdem ich mich ungefähr ein Monat lang gesund ernährt hatte, wurden die Gelüste nach Süßem immer weniger.

Ich habe meinem Körper gegeben, was er wollte und er war zufrieden damit.

Aber tief in mir drin blieb diese leise Sehnsucht nach einem Apfelkuchen, oder einem Kaiserschmarren mit Zwetschkenröster.

Zumindest hin und wieder.

Was passiert, wenn wir uns ständig alles verbieten

Wenn du mir schon länger folgst, weißt du bestimmt, dass ich für Genuss bin.

Wenn wir uns immer alles verbieten, dann ist das genauso schlecht für unseren Körper, wie wenn wir uns ungesund ernähren.

Das klingt vielleicht merkwürdig, aber Verzicht verursacht Stress in deinem Körper.

Stress wiederum lässt deine Organe verrückt spielen.

Vor allem deine Leber – ich spreche hier immer von der chinesischen, also energetischen Leber und nicht dem tatsächlichen Organ – hat das gar nicht gerne.

Auf Dauer kann sich dieser Stress in deinem Körper in Form von Kopfschmerzen, Verspannungen, Rückenschmerzen, Gliederschmerzen, Steifheit und vieles mehr bemerkbar machen.

Um den richtigen Fluss deiner Lebensenergie zu unterstützen, ist Verzicht gar keine gute Idee.

Das bedeutet natürlich nicht, dass du ständig Süßigkeiten in dich hineinstopfen sollst.

Das möchtest du aber auch gar nicht, wenn du einen gesunden Lebensstil pflegst.

Um ehrlich zu sein möchtest du dann aber auch gar keinen Zucker in deinen Körper bringen.

Zumindest geht es mir so. Ich bin mir mittlerweile selbst so viel wert, dass ich auf meinen Körper achten möchte und ihm nichts zumute, von dem ich weiß, dass es schlecht für ihn ist.

Ich bin der festen Meinung, dass kein Mensch, der sich selbst wertschätzt, sich selbst lieb hat, Müll in sich hineinschüttet.

Wie du lieb zu dir bist ohne verzichten zu müssen

Zuckersucht bekämpfen

Was also nun tun? Du willst auf Zucker verzichten, aber nicht auf deine Süßspeisen. Du willst lieb zu dir sein, sollst aber nicht verzichten.

Ein Dilemma!

Nein, in Wahrheit ist es überhaupt kein Problem beides zu vereinen.

Du kannst gesund leben und trotzdem Spaß haben und genießen.

Du musst nur wissen, wie.

Heutzutage haben wir es zum Glück sehr einfach.

Es gibt alle möglichen Produkte auf die man zurückgreifen kann, wenn man die vermeintlich ungesunden Lebensmittel nicht mehr verwenden möchte.

Verzichtest du auf (Kuh-)Milchprodukte, kannst du auf eine unglaubliche Vielfalt an anderen Angeboten zurückgreifen.

Es gibt Reismilch, Mandelmilch, Hafermilch, Reis-Mandelmilch und Sojamilch – wobei ich dir von Sojamilch abraten würde, da sie einen ähnlich ungesunden Effekt wie Kuhmilch hat.

Statt Weißmehl kann man auf Dinkelmehl, Roggenmehl und andere Vollkornmehle zurückgreifen.

Es gibt sogar Mandelmehl oder Kokosmehl.

Das Kokosmehl empfehle ich aus dem Grund nicht, weil es einfach unheimlich teuer ist.

Aber selbst mit den anderen Produkten hast du schon eine tolle Auswahl zusammen.

Um nun also auf unseren lieben Zucker zurück zu kommen, gibt es auch einige andere Produkte.

Zuckerverzicht ja, aber auch Süßungsmittel sind in großen Mengen schädlich

Bei den Süßungsmitteln, die uns als gesund verkauft werden, sieht es leider so aus, dass sie sich in größeren Mengen genauso schädlich auf unseren Körper auswirken wie Zucker selbst. Deshalb ist es gut, wenn du bei deinem Zuckerentzug auch darauf verzichtest.

Geht es nach der chinesischen Medizin sollte man Zucker und auch Süßungsmittel komplett aus dem Speiseplan streichen.

Egal, ob es sich um Honig, Agavendicksaft, Birkenzucker, und was es da nicht alles gibt, handelt.

Alle diese Produkte wirken sehr süß und verschleimen deinen Körper mit der Zeit.

Manche Menschen mit dem Zuckerentzug sogar soweit, dass sie keine Früchte mit hohem Zuckergehalt mehr essen.

Das halte ich für absolut übertrieben.

Äpfel zum Beispiel enthalten sehr viel Zucker, werden in der chinesischen Ernährungslehre aber sehr gerne als gutes Beispiel herangezogen.

Rote Trauben enthalten enorm viel Zucker, sind aber sehr gut, um Blut zu bilden.

Ich denke, gerade bei den Früchten sollte man wirklich nicht zu streng sein.

Wenn man sich daran hält, das zu sich zu nehmen, was gerade im eigenen Land wächst, kann man – meiner Meinung nach – nichts falsch machen.

Wenn kein Zucker, was dann?

Zuckerentzug

Hier kommen wir auch schon zu meinem zuckerfreien Tipp, um dir deinen Zuckerentzug noch leichter zu machen.

Egal welche Süßspeise du dir machen möchtest, verwende doch einfach Apfelmus.

Für so ziemlich jede Süßspeise brauchst du Eier, um den Teig herzustellen.

Aus der veganen Backstube weiß ich, dass 1 Ei durch 3 Esslöffel Apfelmus ersetzt werden kann. Das hat also gleich zwei Vorteile.

Du kannst deine Süßspeise vegan und gesund zubereiten.

Verwende für deinen Teig also einfach Apfelmus statt Eiern – im Verhältnis 3:1.

Ich bin mir sicher, dass dir die Süße des Apfelmus ausreichen wird, wenn du dich an eine gesunde Lebensführung hältst.

Dadurch, dass du weniger Zucker zu dir nimmst, empfindest du süße Speisen ohnehin schon süßer als früher.

Zuckerfreies Apfelmus schmeckt noch dazu richtig gut.

Und: Du kannst es sogar selbst herstellen, wenn du ganz genau wissen willst, was drin ist.

Für deine nächsten Palatschinken kannst du also zum Beispiel schon statt dem Ei Apfelmus, statt dem Weißmehl Dinkelmehl – oder, noch besser, Buchweizenmehl, das ist nämlich auch noch glutenfrei – und statt der Kuhmilch Mandelmilch verwenden.

Füllen kannst du deine Palatschinken mit frischen Früchten, oder machst deine eigene Marmelade ohne Zucker.

Wenn ich schon beim Thema Marmelade bin, kann ich dir noch einen Tipp geben.

Ich halte zwar nicht viel von Superfood (warum, erfährst du hier: Superfood Suppe – und wieso du Chia-Samen & Co getrost im Regal stehen lassen kannst), aber in diesem Falle sind Chia-Samen wirklich genial.

Nimm dir einfach die Früchte deiner Wahl, zerquetsche sie und mische sie mit Chia-Samen.

Lass das Ganze ein bisschen stehen und schon hast du eine super gute, zuckerfreie Marmelade.

Obstkuchen mit Apfelmus statt Eiern ist übrigens besonders gut.

Ich backe nur noch so.

Falls dir das doch noch nicht süß genug sein sollte, kannst du in den kälteren Jahreszeiten auch Zimt in den Teig einrühren.

Vanille gibt ebenfalls einen tollen Geschmack und ist viel besser als Zucker.

Du bist jetzt gut auf deinen Zuckerentzug vorbereitet. Hältst du dich an diese Tipps wird es dir leicht fallen, die Zuckersucht zu bekämpfen.

Fühl’ dich pudelwohl!

Herzliche Grüße,

 

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