Entscheidungshilfe

Ratlos? Hier ist eine kleine Entscheidungshilfe für dich

Eine kleine Entscheidungshilfe gefällig? Was wäre, wenn ich dir sagen würde, dass du die richtige Entscheidung immer mit dabei hast und sie niemals falsch liegt? Das kannst du dir nicht vorstellen? Ist aber so!

Das Instrument, das ich dir heute vorstellen möchte, ist dein Körper!

Dein Körper ist in vielerlei Hinsicht ein Wunder. Aber wusstest du, dass er mit dir spricht?

Du hattest bestimmt schon einmal Gänsehaut, wenn dir ein Musikstück unter die Haut gegangen ist. Auch Angstschweiß wird dir wohl nicht fremd sein. Herzklopfen bei Aufregung, Erregung vor Lust,… mit all diesen Dingen kommuniziert dein Körper mit dir.

DEIN KÖRPER KANN DIR AUCH ANTWORTEN GEBEN – DU MUSST NUR FRAGEN

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Ich werde dir hier eine Methode vorstellen, mit der du – theoretisch – alle Entscheidung vorher mit deinem Körper absprechen kannst. Theoretisch deshalb, weil du täglich so viele Entscheidungen sogar unbewusst triffst, dass es ganz schön mühsam werden könnte, jede einzelne davon vorher mit deinem Körper zu besprechen.

Aber, es bleibt dir überlassen, was und wie viel du erfragen willst.

Diese Methode wird deine Intuition schärfen. Denn eigentlich, das sollte ich dir nicht vorenthalten, weißt du alle Antworten bereits. Die richtige Entscheidung trägst du die ganze Zeit mit dir mit.

Würdest du deiner Intuition vertrauen – oder sie überhaupt wahrnehmen – gäbe es keine Fragen, die du noch stellen müsstest. Es ist dein 6. Sinn – ein Ahnen, Fühlen und innerliches Wissen – das die meisten leider nicht mehr wahrnehmen können.

Trotzdem schlummert er in jedem von uns! Sonst würde die Methode, die ich dir hier vorstelle, auch gar nicht funktioniert.

EIN ABSTECHER INS MORPHOGENETISCHE FELD

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Vielleicht hast du schon einmal etwas vom morphogenetischen Feld gehört?

Falls nicht, ich erkläre dir kurz, was es damit auf sich hat.

Rupert Sheldrake, seines Zeichens britischer Biologe, machte folgende Beobachtung: Ratten sollten aus einem Labyrinth herausfinden. Hatte es eine Ratte geschafft, fiel es den nachfolgenden Ratten leichter ebenfalls aus dem Labyrinth heraus zu kommen.

Vereinfacht erklärt: Wenn eine bestimmte Tierart eine neue Fähigkeit erwirbt, steht diese Fähigkeit sofort auch ihren Artgenossen auf einem ganz anderen Winkel der Erde zur Verfügung.

Das Wissen verbreitet sich also über das sogenannte morphogenetische Feld. Eine Art Energiefeld, das alles umgibt und quasi ein alles umgreifendes Bewusstsein miteinander verbindet. Dieses Feld macht alles Wissen theoretisch für jeden sofort verfügbar.

Wieso ich dir das an dieser Stelle erzähle?

Weil dein Körper eben auch ein Teil dieses allumfassenden Bewusstseins ist. Genau deshalb steckt auch jede Antwort immer in dir.

So wird die Aussage “Ich kann nicht nicht entscheiden” nie wieder ein Problem für dich sein. Du wirst ganz einfach Entscheidungen treffen können und deine vielleicht typische Unentschlossenheit ablegen können.

JETZT ABER ZUR PRAXIS: ICH STELLE DIR DEN ARMLÄNGENREFLEXTEST

Vielleicht warst du schon einmal bei einem Kinesiologen? Wenn ja, hast du schon Bekanntschaft mit dem Muskeltest gemacht.

Dein Kinesiologe hat deinen Körper befragt und Antworten bekommen, indem er den Stresspegel in deinen Muskeln ausgetestet hat. Genau das Gleiche kannst du auch tun!

Der kinesiologische Muskeltest funktioniert dabei – je nachdem welche Vorlieben der Kinesiologe hat – ein bisschen anders. Bei dem, den ich gelernt habe, hält der Klient einen Arm ausgestreckt. Stelle ich eine Frage und die Antwort ist “Ja”, dann hält der Arm fest an seinem Platz. Ist die Antwort hingegen “Nein” gibt der Arm ein Stückchen nach, oder sackt sogar bei der kleinsten Berührung ganz nach unten.

Bei unserem Armlängentest, den ich dir gleich vorstellen werde, testest du mit beiden Armen. Die Antwort erhältst du aufgrund der gleichen beziehungsweise unterschiedlichen Länge deiner Arme.

Aber am besten, ich erkläre dir deine neue Entscheidungshilfe gleich in der Praxis, dann verstehst du, was ich damit meine.

SO FUNKTIONIERT DEINE ENTSCHEIDUNGSHILFE

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Bist du bereits? Dann los!

Stelle dich bitte aufrecht hin. Lass deine Arme locker neben deinem Körper baumeln, die Schultern und Arme sind entspannt. Bringe deine Arme nach vorne, in die Mitte deines Körpers. Die Hände hältst du so, dass die Daumen mit den Nägeln nach vorne schauen, die restlichen Finger zeigen zur Seite.

Wenn du entspannt und ausgeglichen bist und dein Körper keinen Stress hat, sind deine Daumen jetzt auf gleicher Höhe. Das ist perfekt und der Ausgangspunkt für deinen Selbsttest!

Lasse die Arme wieder entspannt neben deinem Körper baumeln und denke „Ja!“, oder an eine schöne Situation. Bringe deine Daumen wieder zusammen. Immer noch sollten sie auf gleicher Höhe sein.

Wenn du jetzt die Übungen noch einmal machst, dabei aber „Nein!“, oder an eine unangenehme Situation denkst, sollten deine Daumen nicht mehr auf gleicher Höhe sein.

Die Spitze des einen Daumens wird vielleicht sogar beim Grundgelenk des anderen Daumens sein. Ist es so? Dann hast du alles richtig gemacht und dein erstes „Nein!“ von deinem Körper bekommen. Der Unterschied kann natürlich auch ein kleiner sein. Hauptsache du siehst ein deutliches “Nein”.

Beachte beim Austesten bitte, dass du ohne Erwartung in die Testung gehst. Wenn du ein „Ja“ erwartest, wirst du auch eines bekommen, genauso umgekehrt. Um unverfälschte Ergebnisse zu bekommen, musst du erwartungslos sein und annehmen können, was kommt. Das ist die schwierigste Herausforderung beim Testen.

Schaffst du das, hast du die richtige Entscheidung immer parat.

DU KANNST NUN BEGINNEN, FRAGEN ZU STELLEN – UND DIE RICHTIGE ENTSCHEIDUNG ZU BEKOMMEN

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Deine Fragen müssen mit „Ja“ oder „Nein“ zu beantworten sein. Dein Körper wird dich nicht im Stich lassen! Teste anfangs so viel wie möglich aus. So bekommst du Übung und gewinnst immer mehr Vertrauen in deinen Körper.

Mit der Zeit wirst du merken, dass du die Tests gar nicht mehr brauchst und ganz alleine wieder wahrnehmen kannst, was gut für dich ist und was nicht. Du wirst deine Intuition wieder finden!

Bedenke aber bitte, dass Zukunftsfragen oft nicht sehr sinnvoll sind. Du testest immer den gerade vorherrschenden Moment. Will heißen, du testest, was in deinem Körper jetzt gerade vor sich geht und womit dein Körper jetzt gerade Stress hat oder nicht.

Das kann morgen schon wieder ganz anders aussehen. Du kannst so also beispielsweise auch Nahrungsmittel austesten. Nimm einen Apfel, denke an ihn und frage deinen Körper „Ist dieser Apfel jetzt gut für mich?“. Egal, wie dein Körper antwortet, am nächsten Tag oder auch schon eine Stunde später, kann die Antwort anders aussehen.

Achte auch auf die richtige Formulierung deiner Fragen. Wie gesagt, du kannst nur ein „Ja“ oder ein „Nein“ bekommen. Die Fragen „Ist dieser Apfel jetzt gut für mich?“ und „Muss ich diesen Apfel jetzt essen, um gesund zu bleiben?“ sind zum Beispiel zwei verschiedene paar Schuhe.

Stelle die richtige Frage und du bekommst die richtige Entscheidung beziehungsweise Antwort.

TAUCHE TIEFER IN DIE MATERIE EIN

Wenn du noch tiefer in diese Materie eintauchen möchtest, kann ich dir das Buch “Ja/Nein – So einfach kann das Leben sein” von Uwe Albrecht * empfehlen. Solltest du dir mit der Auswahl der richtigen Fragen ein bisschen schwer tun, kann dich das Buch “Effektive Fragetechniken in der Kinesiologie” von Jane Thurnell-Read * unterstützen.

Viel Spaß beim Experimentieren!

Fühl’ dich pudelwohl!

Herzliche Grüße,

 

 

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