Glück und Zufriedenheit. Selbst gemacht.

Morgenroutine

Die Kraft einer positiven Morgenroutine

Besteht deine Morgenroutine darin, so lange wie möglich im Bett zu bleiben, während du es kaum schaffst, pünktlich zur Arbeit zu kommen?

Den Tag falsch zu beginnen, kann sich auf den ganzen Tag negativ auswirken.

Stell dir vor, wie anders dein Leben wäre, wenn du stattdessen eine Morgenroutine hättest, die dich voller positiver Energie in den Tag schickt.

Wenn du so bist wie die meisten Menschen, dann sieht dein Morgen wahrscheinlich in etwa so aus:

Der Wecker klingelt.
Du drückst die Schlummertaste (vielleicht sogar 3 mal).
Dein erster Gedanke am Morgen ist, dass du nicht aufstehen möchtest. Vielleicht auch, dass du nicht zur Arbeit willst.
Du gehst ins Badezimmer und machst dich bereit für den Tag.
Du ziehst dich an.
Du eilst mit einem ungesunden Frühstück, oder gar nichts, aus der Tür.

Hol dir hier das Beste von mir!

Eines ist mal sicher… Mit so einer Morgenroutine bist du bereits in der Früh sauer, gestresst und ganz und gar nicht gut aufgelegt.

Was also anders machen?

DER ERSTE SCHRITT ZU DEINER MORGENROUTINE

pixel2013 / Pixabay

Klar, damit du eine Morgenroutine entwickeln kannst, die dich voller Energie und Enthusiasmus in den neuen Tag starten lässt, gibt es etwas, das dir anfangs nicht so sehr gefallen wird.

Verabschiede dich von der Schlummertaste.

Das gefällt dir nicht? Es kommt noch “schlimmer”.

Stelle dir den Wecker eine Stunde früher.

Ja, richtig gelesen.

Du startest positiver in den Tag, obwohl du (noch) eine Stunde früher aufstehst und sogar auf die Schlummertaste verzichtest.

Wieso das so ist?

Mit dieser Extrastunde hast du in der Früh gleich einmal viel mehr Zeit. Du kannst dich ausgiebig deiner Morgenroutine widmen (die dir wirklich gut tun wird, probier’s einfach aus) und kommst nicht unter Zeitdruck.

Die Schlummertaste wiederum lässt du weg, damit du deinen Tag mit keiner negativen Intention beginnst.

Das Drücken der Schlummertaste sagt dem Universum doch nur, dass du diesen wundervollen Tag nicht beginnen willst, dass du dich lieber noch in der Traumwelt aufhältst als dein Leben zu leben.

Damit kommen wir auch schon zum nächsten Punkt.

BEGINNE DEN TAG MIT EINEM POSITIVEN GEDANKEN

Anstatt dich dem Leben zu widersetzen und dir vielleicht auch noch als allererstes am Morgen vorzustellen, wie schrecklich doch dein Leben ist, weil du jetzt aufstehen und zur Arbeit gehen musst, versuche es doch einmal mit positiven Gedanken.

Begrüße den Tag freudestrahlend – ja, lächeln ist absolut erlaubt und darf sogar ein wichtiger Teil deiner Morgenroutine werden – und bedanke dich dafür, dass du heute morgen wieder aufgewacht bist – es hätte auch schiefgehen können.

Nachdem du dein Leben also so richtig schön gefeiert und dich daran erfreut hast, kannst du dir drei Dinge überlegen, für die du dankbar bist.

Vielleicht ist am Vortag irgendetwas passiert, für das du sehr dankbar bist. Hast du den Tag mit einem lieben Menschen verbracht? Hast du gelacht? Hast du irgendeinen kleinen oder auch größeren Erfolg zu verzeichnen?

Oder du bist einfach nur dankbar für all die tollen Dinge in deinem Leben. Dein Zuhause, dein Bett zum Schlafen, Die Luft zum Atmen, die Wasserleitung, das Stromnetz,… Wenn du erst beginnst, dir darüber Gedanken zu machen, wird dir bestimmt einiges einfallen.

WAS SONST NOCH ZU EINER POSITIVEN MORGENROUTINE DAZU GEHÖRT

Natürlich kannst du deine Morgenroutine ganz nach deinen Wünschen und Vorstellungen gestalten.

Du bist aber vermutlich auf diesen Artikel gestoßen, weil du keine Ahnung hast, wo du anfangen sollst.

Deshalb gebe ich dir hier eine kleine Anleitung mit Aktivitäten, die dir einen tollen Start in den Tag ermöglichen. Mit der Zeit kannst du selbst Dinge hinzufügen, oder andere, die dir nicht so gut gefallen, weglassen. Ausprobieren lohnt sich aber in jedem Fall, auch wenn du erst vielleicht ein bisschen abgeschreckt bist.

TRINKE EIN GROSSES GLAS WASSER

Nach der langen Nacht, tut es deinem Körper sehr gut ein großes Glas frischen Wassers zu trinken.

Da eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr über den Tag maßgeblich für dein Wohlgefühl ist, bietet es sich an, gleich in der Früh mit dieser positiven Gewohnheit zu starten.

Geht es nach der Traditionellen Chinesischen Medizin, kochst du dein Wasser vorher kurz ab und trinkst es dann lauwarm. Das hilft der Entgiftung und ist außerdem noch gut für deine Verdauung.

MACH EIN BISSCHEN BEWEGUNG

Du musst nicht gleich in der Früh Kraftsport machen.

Aber ein bisschen Bewegung kann deinem Körper nach 8 Stunden Schlaf – und Herumliegen – wirklich nicht schaden.

Was du machst, bleibt da ganz dir und deinen Vorlieben überlassen. Du kannst es natürlich auch von Tag zu Tag variieren.

Mach einen Spaziergang, dehne deinen Körper, mach Hampelmänner, tanze zur Musik,… Was auch immer dir einfällt, Hauptsache es macht Spaß und du bringst deinen Kreislauf in Schwung.

GEH UNTER DIR DUSCHE

Ich weiß, das machst du sowieso jeden Tag.

Du kannst diese Zeit aber auch für deine positive Morgenroutine nutzen. Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten.

Zum Beispiel kannst du dir unter der Dusche vorstellen, wie alle schlechte Energie mit dem Wasser von dir abgespült wird. Oder umgekehrt, du stellst dir vor, dass dein Körper über das fließende Wasser ganz viel positive Energie aufnimmt. Stell dir einfach vor, du stehst unter einer Energiedusche.

Natürlich kannst du diese Zeit auch für deine tägliche Visualisierung nutzen. Hast du eigentlich schon ein eigenes Visionboard? Stell dir dein perfektes Leben vor. Was möchtest du erreichen? Wie möchtest du Leben?

Oder du lobst dich einfach selbst. Denke an alles, das toll an dir ist. Was magst du ganz besonders gerne an dir? An deinem Aussehen? An deinem Charakter? Eigenlob stinkt nicht – und selbst wenn, du stehst sowieso gerade unter der Dusche. Also keine Sorge, lobe dich in den Himmel.

NIMM EIN GESUNDES FRÜHSTÜCK ZU DIR

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Um kraftvoll in den Tag zu starten, braucht dein Körper auch ein bisschen Energie.

Das kannst du ihm mit einem gesunden Frühstück geben.

Geht es nach der Traditionellen Chinesischen Medizin ist ein gesundes Frühstück ein warmes Frühstück.

Ein Haferbrei, Eier mit Speck, Polenta mit Kompott,… Auch hier darfst du kreativ sein. Von pikant bis süß – aber bitte ohne Zucker – steht dir alles offen, was schmeckt.

Wichtig ist auch noch, dass du dein Frühstück genießt.

Konzentriere dich auf den Geschmack deines Essens. Spüre, wie es sich in deinem Mund anfühlt.

Versuche wirklich bei deinem Essen zu bleiben und denke nicht darüber nach, was du alles noch tun musst. Bleibe im Moment.

MACH EINE KURZE MEDITATION

Nimm dir am Morgen zumindest 5-10 Minuten Zeit, um zu meditieren.

Vielleicht fällt dir das gleich nach dem Aufstehen leichter und du machst es als ersten Punkt deiner Morgenroutine, oder du gehst noch einmal in die Stille nachdem du alle aktiven Teile deiner Morgenroutine gemacht hast.

Wichtig ist einfach nur, dass du dir am Morgen kurz die Zeit nimmst, um in die Stille zu gehen und nicht zu viel nachzudenken.

Unser Affenzirkus im Kopf ist den ganzen Tag über schon so aktiv, dass wir uns in der Früh gerne eine kleine Auszeit gönnen dürfen. Außerdem hilft dir die regelmäßige Meditation dabei, diesen Affenzirkus des Tages mit der Zeit immer leiser werden zu lassen.

Eine wirklich angenehmes Gefühl.

Was du dafür tun musst?

Es einfach tun und dranbleiben.

SUCHE DIR EINE INTENTION DES TAGES

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Wie wäre es, wenn dich ein Gedanke den ganzen Tag über begleiten würde? Und welcher Gedanke würde sich für dich gut anfühlen?

Suche dir, bevor du in deinen Alltag startest, einen positiven Gedanken, der dich heute begleiten wird.

Das kann sein “Ich bin voller Liebe.”, oder “Heute ist ein guter Tag.

Es muss kein ausgefallener, überaus kreativer Satz sein. Wichtig ist, dass du dich damit wohl fühlst und dieser Satz deinen Tag bereichert.

DAS WAR’S AUCH SCHON

Jetzt bist du bereit, in deinen Tag zu starten.

Glaube mir, bereits nach dem ersten Morgen mit dieser Routine, wirst du dich besser fühlen. Du gehst ganz anders, mit einem anderen Gefühl, in den Tag. Selbst unangenehme Aufgaben werden dir so leichter fallen.

Wenn dir über den Tag doch einmal negative Gedanken kommen, dann erinnere dich einfach an deine Morgenroutine und wie gut du dich dabei gefühlt hast.

Hol dir deine Tagesintention hervor, sag sie dir ein paar Mal vor und du wirst gleich wieder positiver gestimmt sein.

Solltest du am Morgen einmal wirklich unter Zeitdruck stehen, kannst du diese Morgenroutine natürlich auch abkürzen.

Bereite dir dein Frühstück schon am Tag davor zu, mach die Ein-Minuten-Meditation, spring einfach nur ein paar Mal auf und ab und du hast auch schon alle Teile deiner Morgenroutine gemacht.

Eine gute Morgenroutine kann einen bedeutenden Einfluss auf dein Leben, deine Zufriedenheit und deinen Erfolg haben.

Probier es aus und du wirst bemerken, wie sich deine Tage verändern.

Fühl’ dich pudelwohl!

Herzliche Grüße,